Praxisbericht

Mit TaxGraph weniger suchen und mehr beraten.

Stefan Hetsch hat seine Kanzlei 2003 gegründet und arbeitet bis heute selbst am Mandat. Die Anbindung von TaxGraph an Langdock hat er eigenhändig eingerichtet. Seitdem liefert ihm die Recherche laufend Rechtsprechung und Gegenargumente. Vor allem bei strittigen Betriebsprüfungen und in der Gestaltungsberatung. Die klassische Fachdatenbank nutzt er dadurch deutlich weniger. Die Zeit, die er bei der Suche spart, fließt in die Beratung.

Stefan Hetsch im Besprechungsraum der Kanzlei
Kanzlei
ETL Hetsch & Kollegen
Standort
Germering
Größe
Rund 28 Mitarbeitende
Integration
Langdock
Im Einsatz seit
Juli 2026

Die Kanzlei

01Vorstellung

Die ETL Hetsch & Kollegen GmbH Steuerberatungsgesellschaft in Germering bei München wurde 2003 von Stefan Hetsch, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, auf der grünen Wiese gegründet. Seit Oktober 2025 gehört sie zur ETL-Gruppe. Stefan Hetsch führt sie weiter, gemeinsam mit Steuerberaterin Petra Erbse. Die Kanzlei wächst und beschäftigt heute rund 28 Mitarbeitende. Beraten werden vor allem Handwerks- und Bauunternehmen sowie Dienstleister, von der laufenden Steuerberatung über Holding-Strukturen bis zur Nachfolgeplanung.

Neuerungen gegenüber war Stefan Hetsch immer aufgeschlossen. Auf TaxGraph stieß er durch Kolleginnen und Kollegen, die sich seit einem gemeinsamen Steuerberater-Coaching regelmäßig austauschen. Die Rückmeldungen waren so gut, dass er es ausprobierte. Zuerst für sich selbst. Die Schnittstelle zu Langdock hat er selbst eingerichtet.

Die Ausgangslage

02Problem

Recherche hieß früher: Kommentare wälzen und im Inhaltsverzeichnis suchen. Später kam die Schlagwortsuche in der Fachdatenbank dazu. Je nach Fragestellung kostete das eine halbe Stunde, eine Stunde, im Extremfall einen ganzen Tag.

Schwerer als der Zeitaufwand wog die Restunsicherheit: Hat man wirklich alles gelesen? Gibt es nicht doch eine Entscheidung, die man übersehen hat? Generische KI half dabei nicht weiter. Ohne belastbare Quellen blieb bei jeder Antwort das Risiko der Halluzination.

Kommentare wälzen

Recherche lief über Kommentarliteratur und Schlagwortsuche. Je nach Frage dauerte das bis zu einem ganzen Tag.

Die Restunsicherheit

Am Ende blieb immer die Frage, ob es nicht doch noch ein Urteil gibt, das man nicht gefunden hat.

KI ohne Quellen

Allgemeine Chatbots antworten ohne verlässliche Quellen. Für eine Beratung, für die man geradesteht, reicht das nicht.

Aus der Praxis

03Anwendung

Ob TaxGraph schon einen Aspekt gebracht hat, den er nicht auf dem Schirm hatte? „Nicht nur einen“, sagt Stefan Hetsch. „Ständig.“ Er arbeitet mit TaxGraph in Langdock, in eigenen Agenten, die in der Kanzlei gebaut wurden. Einer fragt vor der Antwort gleich mit ab, ob der Mandant geduzt oder gesiezt wird und ob ein Honorarvorschlag dazugehört. Am Ende steht ein fertiger Entwurf, den er nur noch gegenliest.

Sobald der Agent auf TaxGraph zugreift, wird ihm das angezeigt. So weiß er, dass die Antwort auf gesicherter Rechtslage beruht. Die Links zu den Primärquellen kommen mit und können schnell überprüft werden.

Betriebsprüfung

Strittige Punkte belastbar machen

Die offenen Streitpunkte einer Betriebsprüfung lässt er gegen Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen prüfen und sich die Antwort an den Prüfer entwerfen. Weil die Rechtsprechung immer aktuell ist, landet er damit Volltreffer.

Gestaltungsberatung

Steuerkonzept für die Übergabe

Bei einer Unternehmensübergabe gibt er die Rahmenbedingungen vor und lässt sich ein Steuerkonzept aufbauen, als Grundlage für ein möglichst rechtssicheres Konstrukt.

Gegenargumente

Gezielt gegen die Verwaltung

TaxGraph bildet die Verwaltungsmeinung verlässlich ab, statt sie mit Einzelmeinungen aus der Kommentierung zu vermischen. Genau deshalb kann er gezielt nach Entscheidungen suchen, mit denen er dagegenhalten kann.

Die Fakten

04Zahlen

Bis zu 2 Tage
Arbeit gespart, wenn eine strittige Betriebsprüfung vorbereitet wird.
Täglich
TaxGraph wird täglich eingesetzt und hilft vor allem bei Beratungsanfragen schnell weiter.
8
Mitarbeitende erhalten jetzt Zugriff auf TaxGraph. Der weitere Rollout auf die ganze Kanzlei ist geplant.

Der Mehrwert

05Outcome

Für Stefan Hetsch zählen zwei Aspekte: Die Zeitersparnis und die Qualität. Beratungsfragen rechnet die Kanzlei seit Langem wertorientiert ab, denn für die Rechtssicherheit steht der Berater gerade, egal wie lange die Recherche gedauert hat. Solche Anfragen kann er jetzt effizienter mit gleicher Beratungsqualität beantworten. Allein dadurch rechnet sich TaxGraph.

  • Rechtsprechung und Gegenargumente, die er sonst mühsam hätte suchen müssen, kommen mit der Antwort, samt Link zur Primärquelle.
  • Das ersetzt oft die Suche in der klassischen Fachdatenbank.
  • Was er selbst erprobt hat, geht jetzt ins Team: Die KI-Managerin der Kanzlei bereitet den Einsatz für alle Mitarbeitenden vor.

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